Der Jakobsweg von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela wird heute von vielen als Fußweg angesehen. Man stellt sich den Reisenden vor wie einen mittelalterlichen Pilger mit Stock, langem Mantel und Hut, der per Pedes seinem Ziel zustrebt. Hunderttausende folgen jetzt wieder diesem Weg jedes Jahr – zu Fuß – und bestätigen so das Bild des Pilgers als Fußgänger. Manchmal liest man sogar, dass der Jakobsweg durch Nordspanien für Radfahrer nicht lohnend wäre, dass man keinen Radelspaß hat, weil man viel auf verkehrsreichen Straßen fahren muss und dass man als Radler eigentlich auch kein echter Pilger wäre, vermutlich mangels Hut, Stock, Mantel und kontemplativer Ruhe.
Nicht ist falscher als dieser Eindruck! Wir kennen von unseren Reisen nach Spanien den Jakobsweg als Fußpilger und als Radfahrer und fanden, dass man die Einzigartigkeit dieses Weges sowohl auf Schusters Rappen als auch auf dem Drahtesel erleben kann.
Auf unserer Webseite wollen wir Radlern Mut machen, die Tour anzugehen und den Jakobsweg als Radpilger zu entdecken.

Radmontage in Santiago

Auf dem Weg